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Delegiertenversammlung 2012 in Grosshöchstetten

10 Personen durften die Henry Dunant- Medaille entgegennehmen  

Die Samariterinnen und Samariter aus den Emmentaler Vereinen stimmen an der Delegiertenversammlung in Grosshöchstetten allen Geschäften einstimmig zu. 10 Personen durften die Henry Dunant-Medaille, die höchste Auszeichnung des Schweizerischen Samariterbundes, entgegennehmen.    


Der Präsident Beat Liechti konnte 128 Stimmberechtigte zur Delegiertenversammlung des Regionalverbandes Emmental, welchem 33 Samaritervereine angehören, begrüssen. In seinem Jahresbericht hielt er fest, dass an der Samaritersammlung im vergangenen Jahr im Emmental der stolze Betrag von 108'000 Franken zusammengetragen wurde. Da die Zentralorganisation der Samariter, der Schweizerische Samariterbund, aufgrund der rückläufigen Nothilfekurse auf zusätzliche Einnahmen angewiesen ist, müssen nun die Samaritervereine höhere Abgaben leisten. Freudig nahmen die Anwesenden die Information der Kantonalpräsidentin Doris Wolf zur  Kenntnis, dass der zu bezahlende Beitrag niedriger als angenommen ausfallen werde. Therese Stalder, Samariterverein Grünenmatt und Sandra Zaugg, Samariterverein Schwanden wurden als neue Kurs- und Technischen Leiterinnen aufgenommen. Die Ausbildung zur Technischen Leiterin haben Christine und Manuela Grossmann vom Samariterverein Langnau absolviert. Einstimmig wurden alle Traktanden genehmigt. Für lückenlosen Besuch der Vereinskaderweiterbildungen während drei Jahren, konnten acht Kurs- und Technische Leiterinnen und –Leiter geehrt werden.    

Freiwilligeneinsätze zugunsten von Verletzten   Sieben Samariterinnen und drei Samariter erhielten die Henry Dunant-Medaille, die höchste Auszeichnung des Schweizerischen Samariterbundes. Ehrenpräsidentin Eva Schweizer hielt in ihrer Laudatio fest: „Die Samariter haben eine edle Gesinnung und Einstellung. Habt ihr doch in den 25 Jahren während unzähligen Stunden in Freiwilligeneinsätzen Wunden verbunden, Beulen gekühlt und Tränen getrocknet.“ Auch in der heutigen Zeit braucht es Leute, die sich spontan für Verletzte und Schwächere einsetzen. Sie gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Geehrten mit ihrer Erfahrung weiterhin in den Samaritervereinen mitmachen. Walter Hofer, Gemeindepräsident von Grosshöchstetten betonte, dass auch für die Gemeinde der Samariterverein wichtig sei: „Wir sind stolz, eine so verlässliche Equipe im Rücken zu haben, die sich einsetzt, wenn andere in Not sind.“ Die durch den Samariterverein Grosshöchstetten im Gasthof Sternen organisierte Delegiertenversammlung klang mit einem gemeinsamen Nachtessen und gemütlichem Beisammensein aus.  

Folgende SamariterInnen durften die Henry Dunant-Medaille entgegennehmen:   Dora Wisler, SV (Samariterverein) Dürrenroth, Katharina Mosimann (SV Grünenmatt), Klara Mathys (SV Hasle-Rüegsau), Hedi Lehmann, Stefan Lehmann, Margaretha Locher (alle SV Hindelbank), Monique Binggeli (SV Krauchthal), Hans Krähenbühl (SV Linden), Rudolf Tschanz und Rosmarie Pfäffli (beide SV Röthenbach)